Bürgerdialog

Sozialraum und Energieregion Rhaunen 2020

Informationen zum Bürgerdialog Rhaunen
am 05. September 2014, 19.00 Uhr
werden derzeit aufgearbeitet !


"Renaturierung Rhaunelbach mit Wasserspielplatz in den Mühlenbitzen und
Naturfenster Otto-Conrad-Straße"

29.04.2014

Renaturierung Rhaunelbach und weitere Informationen


war Thema am 25. April 2014, 19.00 Uhr im ev. Gemeindehaus, Schustergasse 3

Die Entstehung des Nationalparkes macht es möglich. Anfang Februar erläuterten Mitarbeiter des Umweltministeriums und der SGD Nord Ortsbürgermeister Manfred Klingel verschiedene Möglichkeiten im Rahmen bestehender Förderprogramme. Ein anschließender Ortstermin entlang des Rhaunelbaches brachte wesentliche Erkenntnisse. Der Ortsgemeinderat stimmte einer Antragstellung zu. Ende März wurd die Förderung der Planungen genehmigt und die erforderlichen Mittel bereitgestellt. Die Planungen mit den entsprechenden Antragsunterlagen müssen bis Ende Oktober dem Umweltministerium vorgelegt werden.

Die ersten Ideen zur Umgestaltung des Rhaunelbaches im Bereich der Mühlenbitzen und in der Otto-Conrad-Straße wurden vorgestellt. In einer anschließender Aussprache/Diskussion sollten sie so entwickelt werden, dass die Planer einen interessanten Freizeitbereich gestalten können.

19.02.2014

Abschlußveranstaltung (Bio)Energiedorfcoaching


Stabile Energiepreise und Arbeitsplätze - (Bio)Energiedörfer; Chance für Gemeinden im Landkreis Birkenfeld

Am 19. Februar 2014 fand ab 19:00 Uhr die Abschlußveranstaltung des (Bio)Energiedorf-Coachings im Kommunikationsgebäude am Umwelt Campus Hoppstädten-Weiersbach statt. Knapp 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an dieser Veranstaltung teil.

weitere Informationen zur Abschlußveranstaltung

30.01.2014

Bürgerdialog wurde weitergeführt am Donnerstag,
30. Januar 2014 um 19.00 Uhr im kath. Pfarrheim in Rhaunen


am 12.12.2013 wurde vom "Institut für angewandtes Stoffstrommanagement - IfaS Erneuerbare Energien und Energieeffizienz" Möglichkeiten einer eigenverantwortlichen Energieversorgung Rhaunens (Bio-Energiedorf) vorgestellt.

In einer "Zukunftswerkstatt" gibt das IfaS einer kurze Zusammenfassung der Inhalte aus dieser Veranstaltung. Anhand der ermittelten Potenziale der erneuerbaren Energien sowie des Wärmeabsatzes soll aufgezeigt werden, mit welchen Maßnahmen wie viel regionale Wertschöpfung erreicht werden kann. Ein perspektivischer Blick in eine mögliche Zukunft leitet die aktive Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger ein. Als Ergebnis sollen mögliche Wege aufgezeigt werden, wie die Gemeinde das Ziel "Bio-Energiedorf" erreichen kann

Jeder aus der Gemeinde, der sich in die Diskussion für eine zukunftsfähige Entwicklung des Dorfes einbringen wollte, war herzlich willkommen.

12.12.2013

Bürgerdialog wurde am 12. Dezember 2013
um 19.00 Uhr im kath. Pfarrheim fortgesetzt


Die Möglichkeiten einer eigenverantwortlichen Energieversorgung Rhaunens (Bio-Energiedorf) wurde von Herrn DR. Alexander Reis und Christian Koch vom "Institut für angewandtes Stoffstrommanagement - IfaS Erneuerbare Energien und Energieeffizienz" vorgestellt.

Mit zwei kurzweiligen Vorträgen wurde die Einführung von Effizienztechnologien und erneuerbare Energien sowie die Grundlagen der Potenzialermittlung und - analyse vorgestellt.

Im Rahmen einer abschließenden Diskussion wurden verschiedene Möglicheiten einer dezentralisierten Wärmeenergieversorgung angesprochen.

Den Herren Dr. Reis und Koch wurden von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern einige Denkansätze nähergebracht.

Bis zur nächsten Veranstaltung im Januar 2014 werden von IfaS die für die Fortsetzung der Diskussion nötigen Informationen eingeholt.

Rhaunen auf dem Weg zum (Bio)Energiedorf

28.06.2013

1. Folge-Veranstaltung

Bürger sollen möglichst eigene Ideen entwickeln

Ergebnisdoku 1. Folge-Veranstaltung

Bericht der Nahezeitung vom 01.07.2013, Seite 19

Ortskernentwicklung Prof. Dennhardt will die
Rhaunener selbst das Ruder übernehmen lassen


Rhaunen. Wenn sich in Rhaunen etwas ändern soll, kann es nur von der Basis kommen, die Menschen müssen sich für die Veränderungen begeistern. Davon ist Prof. Dr. Hans Dennhardt überzeugt. Der Mann, der früher an der Uni Kaiserslautern Ländliche Ortsentwicklung lehrte, hat schon manche Entwicklung angestoßen. Die Draisinenbahn im Glantal zum Beispiel. Er erstellte Fremdenverkehrsgutachten für Kell am See und Hermeskeil, versucht in Bad Bergzabern dem Bevölkerungsrückgang gegenzusteuern.

Die Liste seiner Einsätze ist lang, jetzt könnte Rhaunen dazukommen: Bei der zweiten Bürgerdialogveranstaltung der Ortsgemeinde am Freitag signalisierte Dennhardt grundsätzliches Interesse an einer Zusammenarbeit. Aber während der Bürgerdialogrunde im Pfarrheim machte er klar, dass mit Handauflegen keine Probleme gelöst werden: „Ich bin kein Wunderheiler, aber ich kann Wege aufzeigen durch meine Erfahrung.“ Wichtigste Erfahrung, die der Professor in seinem Berufsleben gesammelt hatte, ist die, die Bürger Ideen entwickeln zu lassen, sie müssen den Prozess gestalten.

Das hört sich idealistisch an, aber Moderatorin Kristina Oldenburg sieht es pragmatisch. Zum Beispiel könne eine Gartengemeinschaft gebildet werden – eine Idee aus der Dialogveranstaltung im April. Oder ein Waffelcafé eröffnet werden, in einem Wohnmobil, ohne große Kosten. Der Bürgerdialog basiert auf diesem Aufbau „von unten“. In der Veranstaltung im April wurden Ideen geäußert, die nun verfeinert und ergänzt wurden. Termine für Workshops zu einzelnen Themen wurden festgelegt, Ansprechpartner gewählt. Im Herbst soll in einer dritten Runde ein „Bürgerbericht“ vorgestellt werden.

„Es ist wichtig, dass sich der OG-Rat ernsthaft mit den Aktivitäten auseinandersetzt“, sagt Oldenburg. Dräger weist auf eine weitere Chance für die Gegend hin: Menschen, die im Alter aufs Land ziehen. Dafür gebe es eine „deutliche Nachfrage“, erklärte Dennhardt. Allerdings müssten dafür Naherholungskonzepte aufgebaut, altersgerechte Angebote erstellt werden. Städteplaner Frank Böhme, der die Ortskernsanierung in Rhaunen betreut, pflichtete ihm bei: Wer aus der Stadt komme, sei Ansprüche gewohnt. „Und die müssen Sie wenigstens ansatzweise erfüllen.“ Und er geht weiter: Gemeinden müssten sich, ähnlich wie Sportvereine zu einer Spielgemeinschaft, zu einer Art Zweckgemeinschaft zusammenschließen, um überleben zu können. „Es gibt Ansätze vom Land, dies zu fördern. Leicht wird es nicht,die Ziele zu verwirklichen. Die Reibereien im Dorf, hervorgerufen durch die umstrittene Ortskernsanierung, sieht Ralf Gerwert, ein Rhauner Bürger, als wesentliches Hemmnis. „Wir brauchen Frieden im Ort, wenn wir auch nur einen der besprochenen Punkte umsetzen wollen. Solange wir keine Gemeinschaft haben, können wir noch drei Monate diskutieren: Es passiert nichts.“

(Bericht von Karl-Heinz Dahmer)

21.06.2013

Der Dialog geht weiter


Nach dem Startschuss des Bürgerdialogs Ende April 2013, lädt die Gemeinde Rhaunen ihre Bürgerschaft nun zum zweiten Termin des Bürgerdialogs ein. Jeder aus der Gemeinde Rhaunen, der sich in die Diskussion für eine zukunftsfähige Entwicklung des Dorfes einbringen möchte, ist herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, den 28. Juni 2013, Beginn18 Uhr bis ca. 21 Uhr im katholischen Pfarrheim in der Kirchstraße 1 in Rhaunen.

„Mit welchen Fragen und Aufgaben beschäftigen sich die Bürger in Rhaunen?“
Diese Leitfrage stand im Fokus des Auftaktgespräches am 27. April 2013.

Und es wurde deutlich, dass es mehr als ein wichtiges Thema gibt, wenn es darum geht, den Anforderungen der Zeit zu begegnen. Hinter Stichworten wie Energiewende, Demografie, Abwanderung und Strukturwandel verbergen sich eben sehr vielfältige Fragen und Aufgaben für den Hunsrück und für Rhaunen.

Herauszuheben ist das Thema Verkehr, insbesondere der geplante Kreisel, der kontrovers im Ort diskutiert wird. Sicherheit und Vielfalt des Verkehrswegenetzes für Fußgänger, Radfahrer und motorisierten Verkehr sind ebenso Aspekte mit Diskussionsbedarf.

Ein weiterer Schwerpunktumfasst alles, was unter dem Begriff „Energie und Umwelt“ zusammengefasst werden kann. Insbesondere das „Pro und Contra“ Windkraft wurde von den Bürgerinnen und Bürgern aufgegriffen.

Zwei weitere Schwerpunkte stehen im Kontext der lokalen und touristischen Entwicklung. Die Menschen beschäftigen sich mit Fragen der Ortsentwicklung, vor allem der Frage nach den Perspektiven des Ortskerns, die u. a. im Rahmen der Ortskernsanierung auf den Weg gebracht werden sollen. Einen weiteren Fokus bilden Fragen des Tourismus: Wie können Potentiale und Ressourcen aktiviert und entwickelt werden? Gemeint sind die landschaftlichen sowie die baulichen/ städtebaulichen Möglichkeiten und Nutzungen.

Abschließend ist der Themenkomplex Familie und Gesellschaft zu benennen. Alle Altersgruppen sind für die gesunde Entwicklung von Rhaunen wichtig. So wurde im Auftaktgespräch einerseits die Jugend, andererseits die ältere Bevölkerung und die dafür bereitgehaltenen Angebote angesprochen.

Wie angekündigt, werden am 28.6. nach einem Impulsvortrag zu den Themenfeldern Arbeitsgruppen gebildet, die bis zum Herbst in eigenen Workshops ihre Erkenntnisse und Empfehlungen sammeln und zusammenstellen. Bis Ende 2013 wird daraus ein Empfehlungsbericht erarbeitet, der auch dem Ortsgemeinderat vorgestellt wird.

Die Ergebnisse können bzw. sollen wo möglich in die laufenden und geplanten Maßnahmen und Projekte einfließen. Auch werden die Ergebnisse des Bürgerdialogs in die überörtliche Entwicklungsstrategie für Rhaunen und das Umland einfließen.

Ortsgemeinde Rhaunen
Der Ortsgemeinderat